
Die Reise durch die postapokalyptische Welt von „The Last of Us“ nähert sich offenbar ihrem Ende. HBO-Chef Casey Bloys hat neue Details zur Zukunft der erfolgreichen Videospieladaption verraten. Demnach plant Showrunner Craig Mazin die kommende dritte Staffel derzeit als Abschluss der Serie. Gleichzeitig steht nun fest, dass die neuen Folgen 2027 erscheinen sollen.
HBO-Chef spricht über das Ende von „The Last of Us“
Seit dem Ende der zweiten Staffel beschäftigt Fans vor allem eine Frage: Wie viele Staffeln braucht HBO noch, um die Geschichte von „The Last of Us Part II“ zu Ende zu erzählen? Lange Zeit sah es danach aus, als könnte die Serie mindestens vier Staffeln umfassen. Mittlerweile haben sich die Pläne hinter den Kulissen offenbar geändert.
HBO-Chef Casey Bloys äußerte sich im Umfeld der Emmy-Verleihung erneut zur Zukunft der Serie. Auf die Frage, ob Staffel 3 gleichzeitig die letzte Staffel von „The Last of Us“ sein werde, erklärte er dem Branchenmagazin Deadline: „Ich glaube, Craig hat sie als finale Staffel geplant.“ Gemeint ist Showrunner Craig Mazin, der die Serie gemeinsam mit Neil Druckmann entwickelt hatte.
Damit deutet inzwischen vieles darauf hin, dass die HBO-Adaption bereits mit ihrer dritten Staffel abgeschlossen wird.
Noch keine klasasische Finalstaffel-Ankündigung von HBO
Ganz offiziell als „Final Season“ hat HBO die dritte Staffel allerdings noch nicht angekündigt. Genau dieser Unterschied ist wichtig: Bloys bestätigte nicht direkt, dass der Sender die Serie nach Staffel 3 beendet. Stattdessen verwies er auf die derzeitigen Pläne von Craig Mazin.
Eine vierte Staffel ist damit zwar zunehmend unwahrscheinlich, theoretisch aber noch nicht vollständig ausgeschlossen. HBO hält sich mit einer endgültigen Aussage weiterhin eine kleine Hintertür offen. Die ursprüngliche Meldung sollte deshalb eher als deutlicher Hinweis auf das geplante Serienfinale verstanden werden und weniger als offizielle Absetzung nach Staffel 3.
Ursprünglich war sogar eine vierte Staffel im Gespräch
Dass „The Last of Us“ nun möglicherweise schon mit Staffel 3 endet, kommt durchaus überraschend. Craig Mazin hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, dass die umfangreiche Geschichte von „The Last of Us Part II“ nur schwer innerhalb von zwei zusätzlichen Staffeln vollständig erzählt werden könne.
Noch 2025 hielt er es für sehr wahrscheinlich, dass die Handlung über Staffel 3 hinausreichen könnte. Zeitweise stand deshalb sogar eine vierte Staffel im Raum. Inzwischen scheint Mazin sein Konzept jedoch überarbeitet zu haben.
Das wäre eine deutliche Änderung gegenüber den früheren Plänen. Wie umfangreich die dritte Staffel dadurch ausfallen wird, ist bislang nicht bekannt. HBO hat noch keine endgültige Episodenzahl genannt.
Staffel 3 rückt Abby stärker in den Mittelpunkt
Inhaltlich wird die dritte Staffel einen Perspektivwechsel vornehmen. Nachdem Staffel 2 große Teile der Ereignisse aus Ellies Sicht erzählte, soll nun Abby stärker in den Mittelpunkt rücken.
Kaitlyn Dever kehrt entsprechend in ihrer Rolle als Abby zurück. Auch Bella Ramsey als Ellie und Isabela Merced als Dina bleiben Bestandteil der Geschichte. Die Serie folgt damit weiterhin der grundsätzlichen Struktur des Videospiels „The Last of Us Part II“, nimmt sich bei ihrer Umsetzung jedoch erneut einige Freiheiten.
Auch mehrere neue beziehungsweise neu besetzte Figuren stoßen zur dritten Staffel. Patrick Wilson übernimmt die Rolle von Abbys Vater Jerry Anderson. Jason Ritter spielt den WLF-Soldaten Hanley. Michelle Mao und Kyriana Kratter sind als Yara und Lev dabei.
Die Rolle von Manny wird außerdem neu besetzt. Jorge Lendeborg Jr. übernimmt den Charakter von Danny Ramirez, der aufgrund von Terminkonflikten nicht für Staffel 3 zurückkehrt.
Craig Mazin führt die Serie künftig allein
Hinter den Kulissen gibt es ebenfalls eine größere Veränderung. Neil Druckmann, Schöpfer der Videospielvorlage und bisher gemeinsam mit Mazin einer der wichtigsten kreativen Köpfe der HBO-Serie, hat sich aus der direkten kreativen Arbeit an Staffel 3 zurückgezogen.
Druckmann möchte sich wieder stärker auf seine Aufgaben beim Entwicklerstudio Naughty Dog konzentrieren. Die kreative Leitung der Serie liegt damit bei Craig Mazin. Druckmann bleibt allerdings weiterhin als Executive Producer aufgeführt.
Damit trägt Mazin bei der vermutlich letzten Staffel eine noch größere Verantwortung als zuvor.
„The Last of Us“ Staffel 3 startet 2027
Zumindest beim Veröffentlichungszeitraum gibt es inzwischen Klarheit. Casey Bloys bestätigte, dass die dritte Staffel von „The Last of Us“ 2027 erscheinen soll. Einen konkreten Monat oder sogar einen Starttag nannte der HBO-Chef allerdings noch nicht.
Die Produktion der neuen Folgen läuft bereits. In Deutschland dürfte HBO Max erneut eine zentrale Anlaufstelle für die Serie sein. Der Streamingdienst ist seit Anfang 2026 auch hierzulande verfügbar. Gleichzeitig wird die dritte Staffel auch bei Sky und WOW zu sehen sein.
Für Fans bedeutet das allerdings noch einige Monate Wartezeit. Sollte Craig Mazin tatsächlich an seinem aktuellen Plan festhalten, werden die kommenden Episoden nicht nur die Geschichte rund um Abby und Ellie fortsetzen, sondern gleichzeitig das große Serienfinale von „The Last of Us“ vorbereiten. Ob HBO die dritte Staffel in den kommenden Monaten noch offiziell als Finalstaffel ankündigt, bleibt abzuwarten.
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.
