
„The Last of Us“ steht offenbar vor einem früheren Abschluss als gedacht. Nachdem Staffel 2 bereits kontrovers diskutiert wurde, verdichten sich nun die Hinweise, dass Staffel 3 gleichzeitig das Serienfinale markieren könnte. HBO selbst deutet ein Ende an – und das sorgt für neue Spekulationen.
„The Last of Us“: Vom Prestige-Start zur Kontroverse
Die Serienadaption des gleichnamigen PlayStation-Hits startete 2023 als echter Prestige-Titel. Staffel 1 wurde sowohl von Kritikern als auch vom Publikum gefeiert. Atmosphäre, Figurenzeichnung und Nähe zum Game überzeugten.
Doch mit Staffel 2 änderte sich die Stimmung. Während die Produktion technisch weiterhin auf hohem Niveau blieb, fielen die Publikumswertungen auf Plattformen wie Rotten Tomatoes deutlich gemischter aus. Wer das zweite Spiel kannte, dürfte darüber kaum überrascht gewesen sein, denn bereits dort spaltete die Geschichte die Fangemeinde.
Aussagen von HBO: Staffel 3 als Schlussstrich?
Ursprünglich hatte Showrunner Craig Mazin („Chernobyl“) erklärt, dass die Serie vier oder sogar fünf Staffeln umfassen könnte.
Nun jedoch sorgt eine neue Aussage von Casey Bloys, Chef von HBO, für Aufsehen. In einem Gespräch mit Deadline stellte er in Aussicht, dass Staffel 3 vermutlich bereits das Ende der Serie darstellen werde. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch die Richtung scheint klar.
Rolle von Neil Druckmann und neue Projekte
Ein weiterer Faktor könnte der Rückzug von Neil Druckmann sein. Der kreative Kopf hinter der Spielereihe war maßgeblich an der Serienproduktion beteiligt. Inzwischen konzentriert er sich jedoch auf sein neues Projekt „Intergalactic: The Heretic Prophet“.
Druckmanns Abschied könnte Einfluss auf die strategische Planung gehabt haben. Schließlich war seine Handschrift ein wichtiger Bestandteil der Serien-DNA. Ob sich die kreative Ausrichtung dadurch verändert hat, bleibt Spekulation.
Warum ein früheres Ende sinnvoll sein könnte
Ein klar definiertes Finale kann einer Serie gut tun. Statt die Handlung künstlich zu strecken, bietet ein Abschluss nach drei Staffeln die Chance auf ein fokussiertes, starkes Ende. Gerade bei einer emotional dichten Vorlage wie „The Last of Us“ könnte eine kompakte Erzählweise die bessere Wahl sein.
Zudem zeigt sich immer wieder, dass Prestige-Produktionen bewusst auf Qualität statt Quantität setzen. HBO verfolgt diese Strategie schon länger – und bleibt damit seinem Markenkern treu.
Was bedeutet das für Fans?
Sollte Staffel 3 tatsächlich das Finale werden, dürft ihr euch auf einen konsequent erzählten Abschluss einstellen. Die entscheidende Frage lautet nun: Wie wird die Geschichte umgesetzt – und bleibt man eng an der Spielvorlage oder wagt man neue Wege?
Fest steht: „The Last of Us“ hat das Serienjahr nachhaltig geprägt. Und auch wenn Staffel 3 womöglich das Ende markiert, bleibt die Serie ein Meilenstein moderner Videospiel-Adaptionen.
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.


