Sky für Vodafone-Kabelkunden: beliebte Funktionen fallen weg

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Sky und Vodafone in digitaler Symbiose, Logo von Vodafone und Sky / Bildquelle: KI-generiert: ChatGPT
Sky und Vodafone in digitaler Symbiose, Logo von Vodafone und Sky / Bildquelle: KI-generiert: ChatGPT

Sky stellt im Vodafone-Kabelnetz derzeit die Verbreitung mehrerer Sender um. Für viele Kunden bedeutet das eine technische Änderung – und spürbare Einschränkungen. Durch die Umstellung von klassischem Kabelsignal auf IPTV fallen bei Sky für Vodafone-Kabelkunden künftig einige bekannte Funktionen wie Aufnahme oder Pause weg.

Umstellung im Vodafone-Kabelnetz: Sky setzt stärker auf IPTV

Sky hat begonnen, zahlreiche Sender im Vodafone-Kabelnetz nicht mehr über das klassische Kabelsignal (DVB-C) auszustrahlen. Stattdessen gelangen die Programme künftig als IPTV-Stream über die Internetverbindung auf den Fernseher.

Die Umstellung erfolgt schrittweise und betrifft insbesondere Kunden, die Sky über das Vodafone-Kabelnetz empfangen. Für die Zuschauer ändert sich zunächst wenig am Empfang der Sender – technisch jedoch sehr wohl.

IPTV gilt inzwischen als moderner und flexibler Verbreitungsweg für Fernsehen. Anbieter sparen damit Kosten und können Inhalte schneller erweitern oder anpassen. Sky musste bislang hohe Einspeisegebühren an Vodafone zahlen. Durch die IPTV-Verbreitung entfallen diese Kosten weitgehend. Gleichzeitig verspricht der Pay-TV-Anbieter mehr technische Möglichkeiten und zusätzliche Kapazitäten.

Aufnahme und Pause entfallen bei einigen Sendern

Für viele Nutzer des Sky Q Receivers bringt die Umstellung jedoch auch Einschränkungen mit sich. Sender, die künftig ausschließlich über IPTV verbreitet werden, lassen sich nicht mehr aufnehmen.

Auch die bekannte Pause- und Play-Funktion, mit der sich laufende Sendungen anhalten und später fortsetzen lassen, fällt bei diesen Kanälen weg.

Sky bestätigte gegenüber dem Branchenportal Digitalfernsehen.de, dass diese Funktionen bei IPTV-Sendern auf dem Sky-Q-Receiver nicht mehr unterstützt werden.

Beim Streamingdienst Sky Stream, der ohnehin vollständig über IPTV arbeitet, bleibt die Pausefunktion weiterhin verfügbar. Eine Aufnahmefunktion gab es dort allerdings schon bisher nicht.

Wichtig: Diese Änderungen betreffen aktuell nur Sky-Kunden im Vodafone-Kabelnetz. Wer Sky über Satellit empfängt, kann weiterhin alle Funktionen nutzen.

Neue Sender für Vodafone-Kabelkunden

Mit der Umstellung erweitert Sky gleichzeitig das Senderangebot für Kabelkunden. Sechs zusätzliche Kanäle werden künftig verfügbar sein.

Neu im Angebot sind: Cartoon Network, Crime+Investigation, Heimatkanal, Jukebox, Motorvision+ und Nicktoons

Damit wächst das Programmangebot für Vodafone-Kabelkunden, auch wenn einige Komfortfunktionen wegfallen.

Einige Sender bleiben weiterhin klassisch über Kabel

Nicht alle Sky-Programme wechseln auf IPTV. Mehrere Sender bleiben weiterhin klassisch über das Kabelnetz empfangbar.
Dazu zählen vor allem viele Sky-Sportkanäle, darunter auch die UHD-Version von Sky Sport. Bereits jetzt werden jedoch einige Sportprogramme zusätzlich über IPTV verbreitet, darunter Sky Sport News, Sky Sport Bundesliga sowie mehrere temporäre Sender und Sky Sport F1.

HD-Upgrade für mehrere Sender im März

Neben der technischen Umstellung gibt es auch eine Qualitätsverbesserung bei mehreren Programmen. Einige Sender wechseln im März von SD- auf HD-Ausstrahlung.

Das betrifft folgende Kanäle: WarnerTV Film, Cartoonito, History Channel, Nick Junior, RomanceTV sowie WarnerTV Comedy.

Für Zuschauer bedeutet das eine bessere Bildqualität – vorausgesetzt, der jeweilige Sender wird in HD empfangen.

Fazit: Sky für Vodafone-Kabelkunden verändert sich deutlich

Die aktuelle Umstellung zeigt deutlich, wohin sich der TV-Markt entwickelt. Sky für Vodafone-Kabelkunden setzt zunehmend auf IPTV statt klassischem Kabelsignal. Dadurch entstehen zwar neue technische Möglichkeiten und zusätzliche Sender, gleichzeitig gehen jedoch Funktionen wie Aufnahme und Pause bei einigen Programmen verloren.

Für viele Zuschauer dürfte das eine spürbare Veränderung im täglichen TV-Alltag sein.

Quelle: Digitalfernsehen.de

*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft

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