
Die Mediennutzung in Deutschland bleibt 2025 auf hohem Niveau, doch innerhalb der einzelnen Gattungen verschieben sich die Gewichte. Während klassisches Fernsehen leicht an Bedeutung verliert, gewinnt Streaming weiter an Boden. Das zeigt die aktuelle Mediennutzungsanalyse 2025 des Privatfunkverbands Vaunet.
Mediennutzung bleibt auf Rekordniveau
Im Jahr 2025 nutzten die Menschen in Deutschland durchschnittlich 10 Stunden und 53 Minuten pro Tag Medien. Davon entfielen 9 Stunden und 38 Minuten auf Audio- und audiovisuelle Inhalte. Das entspricht 88,5 Prozent der gesamten Mediennutzung.
Damit bleibt das Niveau im Vergleich zum Vorjahr stabil. Zwar gibt es leichte Verschiebungen innerhalb der Nutzungsarten, doch insgesamt zeigt sich ein konstantes Bild. Besonders Audio- und Bewegtbildangebote dominieren weiterhin den Alltag.
Audionutzung hoch im Kurs
Die tägliche Audionutzung stieg 2025 leicht an. Insgesamt verbrachten die Menschen durchschnittlich 4 Stunden und 19 Minuten mit Audioinhalten. Das sind sechs Minuten mehr als im Jahr zuvor.
Den größten Anteil nimmt weiterhin das klassische Radio ein. Mit 3 Stunden und 9 Minuten pro Werktag bleibt es die wichtigste Audioquelle. Gleichzeitig wächst jedoch auch der digitale Konsum. Musikstreaming erreicht inzwischen durchschnittlich 50 Minuten pro Tag, während Podcasts auf neun Minuten kommen.
Ob unterwegs, im Homeoffice oder zu Hause – Audio begleitet viele Menschen durch den Tag. Dadurch bleibt Radio stark, während Streaming-Angebote kontinuierlich zulegen.
Lineares Fernsehen verliert an Zeit
Bei der Bewegtbildnutzung zeigt sich ein differenzierteres Bild. Insgesamt lag sie 2025 bei 5 Stunden und 19 Minuten pro Tag. Doch innerhalb dieses Bereichs verschieben sich die Anteile deutlich.
Die klassische Fernsehnutzung sank von 3 Stunden und 8 Minuten im Jahr 2024 auf 2 Stunden und 55 Minuten. Gleichzeitig wuchs die Online-Video-Nutzung auf 1 Stunde und 43 Minuten täglich. Auch Videospiele legten minimal zu und kommen nun auf 38 Minuten pro Tag.
Damit wird klar: Streaming und digitale Videoangebote gewinnen weiter an Bedeutung, während lineares Fernsehen langsam Zeitanteile verliert.
Reichweite bleibt beeindruckend hoch
Trotz dieser Verschiebungen erreichen Audio- und audiovisuelle Medien nahezu die gesamte Bevölkerung. 92,3 Prozent der Menschen ab 14 Jahren hören regelmäßig Audio oder Radio. 85,7 Prozent sehen regelmäßig fern.
Die Tagesreichweite liegt bei 75,1 Prozent im Audiobereich und bei 59,1 Prozent im Fernsehen. Das zeigt: Auch wenn Streaming wächst, bleibt das klassische Fernsehen weiterhin relevant.
Fazit: Streaming wächst – TV bleibt wichtig
Streaming wächst kontinuierlich, doch das Fernsehen verschwindet keineswegs. Vielmehr verändert sich das Nutzungsverhalten schrittweise. Während lineare Angebote etwas Zeit verlieren, gewinnen digitale Formate an Bedeutung. Insgesamt bleibt die Mediennutzung in Deutschland stabil – allerdings mit klarer Tendenz zugunsten von Streaming.
Quelle: VAUNET
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.

