
Der Spieleentwickler hat im Rahmen seiner gestrigen Nintendo Direct erste Bewegtbilder zum kommenden Remake von „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ präsentiert – und die haben es wirklich in sich. Zudem gab es einen brandneuen Trailer sowie einige wirklich coole Gadgets rund um das neue Spiel zu erspähen.
Zelda-Remake erscheint am 5. November im Handel
Auf diese Nintendo Direct haben alle Zelda-Fans weltweit sehnsüchtig gewartet. Am heutigen 8. September lud Nintendo zu einem Livestream ein, der um 16:00 Uhr deutscher Zeit auf Youtube startete und sich ausschließlich mit dem 40-jährigen Jubiläum der beliebten Videospielreihe „The Legend of Zelda“ beschäftigte. Im Fokus stand dabei natürlich das in Kürze erscheinende Remake des Zelda-Klassikers „Ocarina of Time“, welches Ende dieses Jahres für die Switch 2 erscheinen wird. In der besagten Direct wurde nun auch erstmals das offizielle Relase-Datum für das Spiel bekanntgegeben: Das „Nintendo Highlight des Jahres“ wandert ab dem 5. November über die Ladentheken – also zwei Wochen vor dem ebenfalls mit Spannung erwarteten „GTA 6“, welches für nahezu alle anderen Plattformen mit Ausnahme von Nintendo erscheinen wird.
Die Nintendo Direct begann mit einem Orchester, welches verschiedenste berühmte Lieder aus der Zelda-Reihe einspielte und damit auf die im kommenden Jahr startende Zelda Konzerte hinwies, die ihren Weg auch nach Europa finden werden – vor allem aber auch nach Deutschland. Los geht es im Frühjahr 2027, genaue Termine sind aber noch nicht bekannt.
So gut sah „Ocarina of Time“ noch nie aus – aber es gibt ein kleines Ärgernis
Niemand Geringerer als Nintendo Urgestein Shigeru Miyamoto leitete die Zuschauer anschließend hin zum neuen Remake von „Ocarina of Time“, welches innerhalb der Direkt auch für einige Minuten angespielt wurde. Die Reise des jungen Link startet im Kokiri Forest, der derartig bezaubernd in Szene gesetzt wurde, dass ich als waschechter Zelda-Fan teilweise mit offenem Mund vor meinem Fernseher saß. Selbiges trifft auch auf einige weitere Orte von Hyrule zu, insbesondere auf die hylianische Steppe und – meinen absoluten Favoriten – den Marktplatz von Hyrule, der einfach nur traumhaft anmutet und mich sofort zurück in das Jahr 1998 zurückversetzt, als ich „Ocarina of Time“ zum ersten Mal auf dem Nintendo 64 gespielt habe. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es meiner Meinung nach jedoch im neuen Spiel: Link sieht als Kind irgendwie seltsam aus. Er ähnelt eher einem Mädchen als einem tapferen Helden und sein Gesicht wirkt in einigen Szenen so als wäre es mit flüssigem Wachs übergossen. In anderen Einstellungen sieht er hingegen ganz in Ordnung aus, sodass man sich insgeheim fragt, warum sich Nintendo nicht einfach an den bereits auf Youtube vorhandenen Art Designs von verschiedensten privaten Programmierern orientiert hat – die sehen teilweise nämlich deutlich besser aus.
Link kann endlich schnell rennen und springen
Neben dem ansonsten wirklich beeindruckenden Design bringt das Remake von „The Legend of Zelda“ auch inhaltlich einige Verbesserungen mit sich. So kann Link in Zukunft beispielsweise deutlich schneller laufen, sodass der Spaziergang durch Hyrule ohne sein Pferd Epona deutlich schneller als im Original zu bewerkstelligen ist. Erstmals kann Link zudem richtig springen: Bislang sprang er automatisch, sobald er sich einem Abgrund näherte und weiterlief. Die Kameraführung wurde im Vergleich zum Original ebenfalls deutlich verbessert, als Spieler kann man nun jede gewünschte Position auswählen.
Eine besonders coole Neuerung gibt es übrigens auch in Hinblick auf die namensgebende Ocarina der Zeit: Wer sich nicht alle Noten für die einzelnen Stücke merken möchte, kann die Lieder fortan auch einfach in das Mikrofon des Switch 2 Controllers summen – die erkannten Töne werden dann direkt auf die Ocarina im Spiel übertragen. Wie cool ist das denn?
Keine Bilder zum neuen Zelda Kinofilm
Ein wenig überraschend gab es bei der Nintendo Direct keine wesentlichen Neuheiten über den kommenden Zelda Film zu vermelden. Shigeru Miyamoto verriet lediglich, dass der Film auf den Namen „The Legend of Zelda“ hören und somit ohne Untertitel daherkommt. Der Kinostart ist auf den 30. April 2027 angesetzt, es gibt jedoch nach wie vor keinen Trailer oder zumindest ein paar Einblicke in den Streifen. Bekannt ist aber immerhin, dass das Triforce eine sehr wichtige Rolle im Film spielen wird und auch Links Erzfeind Ganondorf mit am Start ist. Laut Miyamoto ist der Film ein Kunstwerk, welches der Zelda-Reihe absolut gerecht wird. Man darf also gespannt sein, wann Nintendo endlich mit den ersten bewegten Bildern rausrücken wird.
Die Nintendo Direct endete übrigens mit einem beeindruckenden Trailer zu „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“, in dem es einige wirklich faszinierende Eindrücke in das Spiel zu erhaschen gibt. Hier könnt ihr euch den Clip ansehen:
