
Mit Supergirl kehrt Kara Zor-El nach über vier Jahrzehnten eindrucksvoll auf die große Leinwand zurück. Der Film ist der zweite Kinoableger des neu gestarteten DC-Universums und soll im Sommer 2026 erscheinen. Warner Bros. hat nun den ersten Teaser-Trailer veröffentlicht und gewährt einen Vorgeschmack auf eine deutlich düsterere, emotionale Superheldenreise.
Eine andere Heldin als Superman
Supergirl erzählt bewusst eine andere Ursprungsgeschichte als die ihres berühmten Cousins Superman. Kara Zor-El wächst auf einem sterbenden Planeten auf und erlebt den Untergang all jener, die sie liebt. Diese traumatischen Erfahrungen prägen ihren Blick auf das Universum und machen sie zu einer komplexen, innerlich zerrissenen Heldin, die ihren Platz erst noch finden muss.
Eine Reise mit tragischem Wendepunkt
Zu ihrem 21. Geburtstag begibt sich Kara gemeinsam mit ihrem Hund Krypto auf eine Reise durch die Galaxie. Unterwegs trifft sie auf das junge Mädchen Ruthye Marye Knoll, deren Leben von einer grausamen Tat überschattet wird. Nachdem ihr Vater ermordet wurde, verfolgt Ruthye nur noch ein Ziel: den Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Verantwortlich für das Verbrechen ist Krem of the Yellow Hills, gespielt von Matthias Schoenaerts. Die Begegnung mit Kara wird zum Wendepunkt und setzt eine gefährliche Mission in Gang.
Rache, Gerechtigkeit und moralische Grenzen
Widerwillig lässt sich Kara auf Ruthyes Rachefeldzug ein und überschreitet dabei zunehmend ihre eigenen moralischen Grenzen. Unterstützung erhalten sie von einem ebenso unberechenbaren wie charismatischen Verbündeten: Lobo, ein außerirdischer Kopfgeldjäger, verkörpert von Jason Momoa. Gemeinsam begeben sie sich auf eine spektakuläre Reise durch das Universum, bei der die Grenzen zwischen Gerechtigkeit und Vergeltung immer weiter verschwimmen.
Hochkarätige Besetzung mit neuen Rollen
Die Titelrolle in Supergirl übernimmt Milly Alcock, bekannt aus House of the Dragon. An ihrer Seite ist erneut CGI-Hund Krypto zu sehen. Eve Ridley (3 Body Problem) spielt Ruthye Marye Knoll, während Matthias Schoenaerts als Antagonist Krem of the Yellow Hills auftritt.
Weitere Rollen übernehmen David Krumholtz und Emily Beecham als Karas Eltern sowie Ferdinand Kingsley als Vater von Ruthye. Die Besetzung unterstreicht den Anspruch, dem Film neben Action auch emotionale Tiefe zu verleihen.
Vorlage aus den DC-Comics
Die Geschichte basiert auf der gefeierten DC-Miniserie Supergirl: Woman of Tomorrow, die als moderner Klassiker gilt. Das Drehbuch stammt von Ana Nogueira und wurde von Regisseur Craig Gillespie für die Leinwand adaptiert. Visuell und erzählerisch soll sich Supergirl deutlich von bisherigen DC-Filmen abheben.
Kinostart im Sommer 2026
Mit Supergirl setzt das neue DC-Universum seinen eingeschlagenen Kurs fort und erweitert die kosmische Seite der Marke. Der Kinostart ist für den 25. Juni 2026 geplant. Der erste Teaser macht bereits klar: Dieser Film will keine klassische Superheldengeschichte erzählen, sondern ein episches Sci-Fi-Drama mit emotionalem Kern.


