
Prime Video bringt Stephen Kings Horror-Klassiker „Carrie“ als achtteilige Serie zurück. Die Neuinterpretation von Mike Flanagan soll im Herbst 2026 starten und die bekannte Geschichte über Mobbing, soziale Isolation und übernatürliche Kräfte in die Gegenwart übertragen.
Prime Video kündigt „Carrie“ für Herbst 2026 an
Die neue Serienadaption von Stephen Kings „Carrie“ wird im Herbst 2026 exklusiv bei Prime Video veröffentlicht. Einen konkreten Starttermin hat Amazon bislang nicht genannt. Die Serie soll weltweit in mehr als 240 Ländern und Regionen verfügbar sein. Gleichzeitig veröffentlichte der Streamingdienst erste Bilder aus der kommenden Horrorproduktion.
Bei dem Projekt handelt es sich um die erste Serienadaption des 1974 veröffentlichten Romans. Frühere Umsetzungen erzählten die Geschichte ausschließlich als Film, darunter insbesondere Brian De Palmas bekannte Kinofassung aus dem Jahr 1976 mit Sissy Spacek in der Hauptrolle.
Für die neue Version ist Mike Flanagan verantwortlich. Der Filmemacher hat sich durch Serien wie „Spuk in Hill House“, „Midnight Mass“ und „Der Untergang des Hauses Usher“ einen Namen im Horrorgenre gemacht. Zudem setzte er bereits mehrere Werke von Stephen King um, darunter „Doctor Sleeps Erwachen“ und „Das Spiel“.
Darum geht es in der neuen „Carrie“-Serie
Im Mittelpunkt steht erneut die Jugendliche Carrie White, die einen Großteil ihres Lebens abgeschottet mit ihrer streng religiösen und übermäßig beschützenden Mutter Margaret verbracht hat. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters besucht Carrie erstmals eine öffentliche Highschool.
Dort gerät sie schnell ins Visier ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Ein Fall von Mobbing verbreitet sich über soziale Medien und entwickelt sich zu einem öffentlichen Skandal, der schließlich die gesamte Gemeinde erfasst. Gleichzeitig bemerkt Carrie, dass sie über geheimnisvolle telekinetische Fähigkeiten verfügt.
Die Neuinterpretation soll die ursprüngliche Geschichte stärker mit heutigen Problemen verbinden. Neben Ausgrenzung und sozialer Isolation spielen deshalb auch digitaler Gruppendruck, virales Mobbing und die alltägliche Grausamkeit innerhalb sozialer Netzwerke eine wichtige Rolle.
Über acht Episoden hinweg will die Serie zeigen, wie zahlreiche scheinbar kleine Entscheidungen und Grausamkeiten auf eine folgenschwere Nacht zulaufen. Dabei soll offenbleiben, ob Carrie zur Heldin, zum Monster oder zu einer wesentlich komplizierteren Figur wird.
Summer Howell übernimmt die Rolle der Carrie White
Die Hauptrolle übernimmt Summer Howell, die unter anderem aus dem Horrorfilm „Curse of Chucky“ bekannt ist. Nach Angaben von Amazon setzte sich die Schauspielerin bei einem umfangreichen Casting durch, für das mehr als 1.000 Darstellerinnen für die Rolle der Carrie White vorsprachen.
Samantha Sloyan spielt Carries Mutter Margaret White. Die Schauspielerin arbeitete bereits mehrfach mit Mike Flanagan zusammen und war unter anderem in „Spuk in Hill House“, „Midnight Mass“ und „Der Untergang des Hauses Usher“ zu sehen.
Zur weiteren Besetzung gehören Siena Agudong als Sue Snell, Alison Thornton als Chris Hargensen, Joel Oulette als Tommy Ross, Josie Totah als Tina, Arthur Conti als Billy, Thalia Dudek als Emaline und Amber Midthunder als Lehrerin Rita Desjardin. Matthew Lillard übernimmt die Rolle von Schuldirektor Grayle.
Mike Flanagan inszeniert vier Episoden selbst
Mike Flanagan fungiert bei „Carrie“ als Autor, Showrunner und ausführender Produzent. Darüber hinaus übernimmt er bei vier der insgesamt acht Episoden selbst die Regie. Auch Stephen King ist als Executive Producer an der Produktion beteiligt.
Produziert wird die Serie von Amazon MGM Studios. Flanagan möchte die bekannte Handlung nicht einfach ein weiteres Mal nacherzählen, sondern die Figuren und Hintergründe des Romans deutlich erweitern.
Auch die berühmte Abschlussballsequenz soll sich von den bisherigen Filmversionen unterscheiden. Flanagan erklärte, dass die Serie auf einem völlig anderen Weg zu diesem entscheidenden Moment gelangen werde und auch die Ereignisse während des Abschlussballs anders verlaufen sollen.
Serienadaption erweitert Stephen Kings Roman
Stephen Kings Debütroman erschien erstmals im Jahr 1974. Die Geschichte über eine gemobbte Jugendliche mit telekinetischen Fähigkeiten entwickelte sich anschließend zu einem der bekanntesten Werke des Autors.
Die berühmteste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1976. Brian De Palmas Film mit Sissy Spacek als Carrie und Piper Laurie als Margaret White erhielt zwei Oscar-Nominierungen und prägte zahlreiche spätere Horrorproduktionen.
Weitere Verfilmungen folgten im Jahr 2002 als Fernsehfilm sowie 2013 mit Chloë Grace Moretz und Julianne Moore. Die neue Prime-Video-Produktion erhält nun erstmals acht Episoden, um die Figuren, Konflikte und übernatürlichen Elemente der Romanvorlage ausführlicher zu behandeln.
Fazit: „Carrie“ erhält eine moderne Neuinterpretation
Mit Mike Flanagan hat Prime Video einen erfahrenen Horrorregisseur für die erste Serienadaption von „Carrie“ verpflichtet. Die achtteilige Produktion soll die zentralen Themen der Romanvorlage beibehalten, gleichzeitig aber stärker auf das Leben heutiger Jugendlicher und die Auswirkungen sozialer Medien eingehen.
Besonders spannend dürfte sein, wie stark sich die neue Version von den bisherigen Verfilmungen unterscheidet. Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht. Fest steht bislang lediglich, dass „Carrie“ im Herbst 2026 exklusiv bei Prime Video erscheinen wird.
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.


