
Nach rund 30 Jahren wird ein lang gehegtes Filmprojekt von Regisseur Brad Bird endlich Wirklichkeit. Mit „Ray Gunn“ erwartet uns ein außergewöhnlicher Animationsfilm, der klassische Detektivgeschichten mit futuristischer Science-Fiction verbindet. Netflix hat den ersten Trailer veröffentlicht und bestätigt, wann das Abenteuer mit den Stimmen von Sam Rockwell und Scarlett Johansson startet.
Ray Gunn: Futuristischer Krimi entführt in eine außergewöhnliche Welt
Mit „Ray Gunn“ bringt Regisseur Brad Bird, bekannt durch „Die Unglaublichen“, „Ratatouille“ und „Der Gigant aus dem All“, eine Geschichte auf die Leinwand, die ihn bereits seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet. Der Animationsfilm verbindet klassische Film-Noir-Elemente mit Science-Fiction, Action und einer ungewöhnlichen Zukunftsvision. Schauplatz ist die riesige Metropole Metropia, in der Menschen, Außerirdische und moderne Maschinen nebeneinander existieren. Fliegende Autos, gewaltige Wolkenkratzer und futuristische Technologien bestimmen das Stadtbild. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Korruption, Verbrechen und gefährliche Geheimnisse. Der erste Trailer vermittelt bereits einen Eindruck von der aufwendig gestalteten Welt. Dabei setzt der Film auf einen markanten Retro-Look, der an die Zukunftsvorstellungen der 1930er-Jahre erinnert.
Ein Privatdetektiv gerät in einen gefährlichen Fall
Im Mittelpunkt steht Raymond „Ray“ Gunn, ein Privatdetektiv, der in einer zunehmend automatisierten Welt um seinen Platz kämpft. Während kleine Roboter mittlerweile einen Großteil der Ermittlungsarbeit übernehmen, gehört Ray zu den letzten Detektiven, die noch auf traditionelle Methoden setzen. Unterstützt wird er von seinem einäugigen außerirdischen Partner Eye-Ra. Gemeinsam bewegen sie sich durch die Straßen von Metropia und versuchen, sich in einer Welt voller technischer Veränderungen zu behaupten. Als Ray einen neuen Auftrag erhält, gerät er in das Umfeld der berühmten Alien-Sängerin Venus Nova. Die schillernde Persönlichkeit steht im Mittelpunkt eines Skandals, bei dem auch ein Mord eine Rolle spielt.
Was zunächst wie ein gewöhnlicher Ermittlungsauftrag aussieht, entwickelt sich jedoch zu einem undurchsichtigen Fall. Denn je tiefer Ray in das Leben der Sängerin eintaucht, desto stärker wird er mit den dunklen Seiten der futuristischen Metropole konfrontiert.
Sam Rockwell und Scarlett Johansson übernehmen die Hauptrollen
Auch bei der englischen Originalbesetzung setzt „Ray Gunn“ auf bekannte Namen aus Hollywood. Oscarpreisträger Sam Rockwell leiht dem titelgebenden Privatdetektiv Raymond Gunn seine Stimme. Scarlett Johansson übernimmt die Rolle der geheimnisvollen Sängerin Venus Nova, während Musiker und Schauspieler Tom Waits als außerirdischer Ermittler Eye-Ra zu hören ist.
Die prominente Besetzung soll den ungewöhnlichen Figuren Leben einhauchen. Gleichzeitig kombiniert der Film klassische Detektivmotive mit schwarzem Humor, actionreichen Szenen und einer futuristischen Umgebung.
Brad Bird verwirklicht eine über 30 Jahre alte Filmidee
Die Entstehungsgeschichte von „Ray Gunn“ reicht bis in die 1990er-Jahre zurück. Schon damals entwickelte Brad Bird gemeinsam mit Drehbuchautor Matthew Robbins die Idee für einen animierten Science-Fiction-Krimi. Allerdings ließ sich das ambitionierte Projekt lange Zeit nicht realisieren. Während Bird mit Filmen wie „Der Gigant aus dem All“, „Die Unglaublichen“ und „Ratatouille“ große Erfolge feierte, blieb „Ray Gunn“ zunächst auf Eis. Erst viele Jahre später nahm das Vorhaben wieder Fahrt auf. Gemeinsam mit Skydance Animation konnte Bird seine ursprüngliche Vision schließlich verwirklichen. Als Inspiration dienten unter anderem klassische Hollywood-Detektivfilme und frühe Science-Fiction-Abenteuer. Deshalb erinnert die Atmosphäre stellenweise an alte Film-Noir-Klassiker, während die futuristische Großstadt auch Assoziationen zu „Blade Runner“ weckt.
Mit seinem ungewöhnlichen Genre-Mix möchte Bird außerdem zeigen, dass Animationsfilme keineswegs ausschließlich für ein junges Publikum gedacht sind.
Ray Gunn startet im Dezember 2026 im Kino und auf Netflix
Wer den Animationsfilm auf einer großen Kinoleinwand erleben möchte, bekommt bereits vor der Veröffentlichung bei Netflix Gelegenheit dazu. „Ray Gunn“ soll ab dem 03. Dezember 2026 in ausgewählten Kinos gezeigt werden. Für bestimmte Vorstellungen ist sogar eine Veröffentlichung im seltenen 70-mm-Format vorgesehen. Der weltweite Streamingstart ist dagegen eindeutig festgelegt: Am 18. Dezember 2026 erscheint „Ray Gunn“ bei Netflix. Damit könnte der ungewöhnliche Science-Fiction-Krimi zu den interessanteren Animationsveröffentlichungen des Jahres gehören. Vor allem die Kombination aus klassischer Detektivgeschichte, futuristischer Kulisse und Brad Birds unverwechselbarem Inszenierungsstil macht neugierig auf den fertigen Film.
Den ersten Trailer zu „Ray Gunn“ könnt ihr euch hier ansehen.
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.
