
Eigentlich war „The Beast in Me“ als abgeschlossene Miniserie geplant – umso überraschender kommt jetzt die Nachricht, dass es doch weitergeht. Netflix hat offiziell eine zweite Staffel bestellt und Claire Danes kehrt als Schriftstellerin Aggie Wiggs zurück. Für Fans der ersten Staffel dürfte vor allem spannend werden, wie die Geschichte nach dem ursprünglich abgeschlossenen Konzept weitererzählt wird. Einen Starttermin oder erste Details zur neuen Handlung verrät Netflix allerdings noch nicht.
Netflix setzt „The Beast in Me“ mit Staffel 2 fort
Aus der ursprünglich als Limited Series angekündigten Produktion wird eine Serie mit mindestens zwei Staffeln. Netflix hat bestätigt, dass „The Beast in Me“ für eine zweite Staffel zurückkehrt. Claire Danes übernimmt erneut die Hauptrolle der Aggie Wiggs und bleibt außerdem als Executive Producerin an der Serie beteiligt. Dass aus einer Limited Series plötzlich doch eine Serie mit mehreren Staffeln wird, erlebt man bei erfolgreichen Streamingproduktionen inzwischen immer wieder.
Bei „The Beast in Me“ ist die Entscheidung dennoch interessant, denn die erste Staffel war ursprünglich als eigenständige Geschichte konzipiert. Umso spannender dürfte sein, welchen neuen Fall oder Konflikt Netflix für Aggie Wiggs vorbereitet. Konkrete Details zur Handlung gibt es bislang nicht. Fest steht lediglich, dass Aggies Geschichte weitererzählt wird. Welche bekannten Figuren neben ihr wieder auftauchen und welche neuen Charaktere hinzukommen, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Auch eine Rückkehr von Matthew Rhys als Nile Jarvis hat Netflix bislang nicht angekündigt. Der Schauspieler gehörte neben Danes zu den zentralen Darstellern der ersten Staffel.
Erfolg der ersten Staffel ebnet den Weg für die Fortsetzung
Dass Netflix die ursprünglich abgeschlossene Geschichte nun doch fortsetzt, dürfte vor allem mit dem Erfolg der ersten Staffel zusammenhängen. „The Beast in Me“ startete auf Platz eins der weltweiten Netflix-Top-10 und schaffte es in insgesamt 88 Ländern in die Top 10. Innerhalb der ersten sieben Wochen kam die Serie laut Netflix auf rund 43 Millionen Views.
Darüber hinaus konnte der Thriller auch bei Preisverleihungen überzeugen. Die erste Staffel erhielt insgesamt 21 Emmy-Nominierungen. Claire Danes war für ihre Darstellung von Aggie Wiggs nominiert, während Matthew Rhys für seine Rolle als Nile Jarvis den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Limited- oder Anthologie-Serie gewann.
Bei diesen Zahlen ist die Entscheidung für eine Fortsetzung zumindest nachvollziehbar. Gleichzeitig stellt Staffel 2 die Macher vor eine interessante Aufgabe: Eine ursprünglich abgeschlossene Geschichte muss nun so erweitert werden, dass sich die Fortsetzung nicht einfach wie ein nachträglicher Anhang anfühlt.
Howard Gordon kehrt als Co-Showrunner zurück
Auch hinter der Kamera bleibt ein wichtiger Teil des bisherigen Teams erhalten. Howard Gordon, der bereits an der ersten Staffel als Autor, Produzent und Showrunner beteiligt war, kehrt zurück. Gemeinsam mit Daniel Pearle übernimmt er bei Staffel 2 die Aufgabe des Co-Showrunners. Gordon erklärte zur Fortsetzung, dass man eine zweite Staffel nur dann habe machen wollen, wenn sich eine Geschichte finde, die der ersten Staffel gerecht werde. Offenbar ist genau das inzwischen gelungen.
Auch bei der Produktion setzt man auf Kontinuität: „The Beast in Me“ wird weiterhin von 20th Television produziert. Das Studio war bereits für die erste Staffel verantwortlich und bleibt somit auch bei der Fortsetzung an Bord. Gleichzeitig hat Gordon über seine Produktionsfirma Teakwood Lane Productions eine neue exklusive Vereinbarung mit Netflix geschlossen, in deren Rahmen weitere Serien für den Streamingdienst entstehen sollen.
Zu den Executive Producern der zweiten Staffel gehören außerdem unter anderem Antonio Campos, Caroline Baron, Amy Lippman, Serien-Schöpfer Gabe Rotter sowie Conan O’Brien, David Kissinger, Jeff Ross und Jodie Foster.
Wann startet „The Beast in Me“ Staffel 2 bei Netflix?
Einen Starttermin für Staffel 2 hat Netflix bisher noch nicht genannt. Auch Informationen über den Produktionsbeginn, die Anzahl der neuen Episoden oder weitere Darsteller stehen offiziell noch aus.
Die erste Staffel umfasst acht Episoden und ist vollständig bei Netflix verfügbar. Darin gerät die Schriftstellerin Aggie Wiggs nach dem Tod ihres Sohnes in ein zunehmend gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit ihrem neuen Nachbarn Nile Jarvis, der einst im Zusammenhang mit dem Verschwinden seiner ersten Frau unter Verdacht stand.
Bis wir erfahren, wohin Aggies nächste Geschichte führt, müssen wir uns also noch etwas gedulden. Dass Netflix trotz des ursprünglichen Limited-Series-Konzepts eine zweite Staffel bestellt, zeigt aber, dass man offenbar noch einiges mit „The Beast in Me“ vorhat. Sobald es erste Informationen zur Handlung, weiteren Besetzung oder zum Starttermin gibt, dürfte sich langsam zeigen, wie stark sich Staffel 2 von der ersten Geschichte lösen wird.
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.
