Illegales Streaming in Deutschland verursacht Milliarden-Schaden

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Bildquelle: KI-generiert: ChatGPT
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Illegales Streaming in Deutschland bleibt ein großes Problem. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Nutzung illegaler Live-TV-Angebote weiter zunimmt und inzwischen Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Besonders betroffen sind Medienunternehmen, aber auch dem Staat entgehen erhebliche Steuereinnahmen.

Illegales Streaming verursacht 2,4 Milliarden Euro Schaden

Die illegale Nutzung von Live-TV-Angeboten hat in Deutschland im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Laut einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Goldmedia im Auftrag des VAUNET (Verband Privater Medien) entstand ein gesamtwirtschaftlicher Schaden von rund 2,4 Milliarden Euro.
Im Vergleich zur letzten Untersuchung aus dem Jahr 2022 entspricht dies einem Anstieg von rund 33 Prozent. Trotz technischer Schutzmaßnahmen, gerichtlicher Verfahren und umfangreicher Aufklärungskampagnen gelingt es den Anbietern bislang nicht, die TV-Piraterie wirksam einzudämmen.
Besonders problematisch ist dabei, dass illegale Streaming-Angebote für viele Nutzer leicht zugänglich und bequem nutzbar sind.

Millionen Deutsche nutzen illegale Live-TV-Streams

Laut der Studie griffen im Jahr 2025 rund 7,7 Millionen Menschen in Deutschland auf illegale lineare TV-Streams zurück. Besonders stark verbreitet ist die Nutzung bei jungen Menschen zwischen 16 und 33 Jahren.
Für knapp drei Viertel der Befragten stellt die illegale Nutzung die einfachste Möglichkeit dar, lineares Fernsehen zu konsumieren. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung jedoch auch, dass viele Nutzer auf legale Angebote ausweichen würden, wenn illegale Alternativen nicht mehr verfügbar wären.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Bekämpfung von Streaming-Piraterie weiterhin eine zentrale Herausforderung für die Medienbranche bleibt.

Staat verliert über 500 Millionen Euro Einnahmen

Nicht nur Medienunternehmen leiden unter den Folgen illegaler Streaming-Angebote. Auch dem deutschen Staat entgehen erhebliche Einnahmen.
Nach Angaben der Studie belaufen sich die entgangenen Steuern und Sozialabgaben auf rund 542 Millionen Euro pro Jahr. Gegenüber 2022 entspricht dies einem Anstieg von fast 40 Prozent.
Der direkte wirtschaftliche Schaden für Medienunternehmen liegt bei rund 1,5 Milliarden Euro. Weitere Verluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

VAUNET fordert härtere Maßnahmen gegen TV-Piraterie

Angesichts der steigenden Zahlen fordert der VAUNET deutlich strengere Maßnahmen gegen illegale Streaming-Angebote.

Frank Giersberg, Geschäftsführer des Verbandes, erklärt: „Die Zahlen zeigen: TV-Piraterie bleibt ein Massenphänomen mit einer erheblichen Schadensdimension für die Medienanbieter, die Medienvielfalt und den Fiskus. Es braucht daher dringend wirksamere Instrumente, die die illegale TV-Nutzung nachhaltig eindämmen und so die Medienvielfalt schützen.“

Der Verband fordert unter anderem schnellere Reaktionspflichten für Plattformen und Hosting-Dienste. Rechtswidrige Inhalte sollen künftig innerhalb kürzester Zeit entfernt werden müssen.

Darüber hinaus spricht sich VAUNET für dynamische Sperrmaßnahmen aus. Internetanbieter sollen illegale Live-Streams und Ersatzangebote bereits während laufender Übertragungen blockieren können. Zudem sollen Rechteinhaber einfacher gegen illegale Anbieter vorgehen können, ohne zuvor aufwendig deren Identität feststellen zu müssen.

Warum die Entwicklung für die Medienbranche problematisch ist

Die Studie macht deutlich, dass illegales Streaming längst kein Randphänomen mehr ist. Die hohen wirtschaftlichen Schäden treffen nicht nur einzelne Sender oder Streaming-Anbieter, sondern die gesamte Medienlandschaft.
Sinkende Einnahmen können langfristig Auswirkungen auf die Finanzierung von Programmen, Sportrechten, Eigenproduktionen und journalistischen Angeboten haben. Gleichzeitig wächst der Druck auf Politik, Behörden und Rechteinhaber, wirksamere Maßnahmen gegen die Verbreitung illegaler TV-Streams umzusetzen.
Ob strengere Sperrmaßnahmen und schnellere Eingriffe tatsächlich zu einem Rückgang der Piraterie führen werden, bleibt jedoch abzuwarten.

*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.

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