Paramount+ wird teurer: Preiserhöhung wegen UFC-Deal und neuen Inhalten

Teilen:
© Paramount+ Logo
© Paramount+ Logo

Paramount+ zieht die Preise an – und das deutlich. Ab Januar 2026 müssen Abonnenten in Nordamerika tiefer in die Tasche greifen. Der Grund: teure Exklusivrechte an UFC-Kämpfen und steigende Investitionen in Eigenproduktionen. Auch Europa dürfte die Preisanpassung früher oder später erreichen.

Preiserhöhung in den USA ab Januar 2026

Am 15. Januar 2026 steigen die monatlichen Preise bei Paramount+: Das Essential-Abo mit Werbung kostet künftig 8,99 US-Dollar, das Premium-Abo ohne Werbung 13,99 US-Dollar. Auch die Jahresabos ziehen an – auf 89,99 US-Dollar (Essential) und 139,99 US-Dollar (Premium). Diese Anpassungen betreffen nicht nur die USA, sondern in einem zweiten Schritt auch Kanada und Australien.

CEO David Ellison begründet die Preiserhöhung mit massiven Investitionen in das Content-Angebot. Allein 2026 sollen über 1,5 Milliarden US-Dollar zusätzlich in neue Produktionen fließen – von Paramount+ Originals über Lizenzinhalte bis hin zu den neu erworbenen UFC-Übertragungen.

Milliarden-Deal mit der UFC

Das Herzstück dieser Strategie ist der 7,7 Milliarden US-Dollar schwere Siebenjahresvertrag mit der Ultimate Fighting Championship (UFC). Damit sichert sich Paramount+ exklusive Streamingrechte an allen UFC-Kämpfen. Ellison argumentiert, dass Abonnenten für den Preis eines Monatsabos Zugang zu allen Events erhalten – während ein einzelnes Pay-per-View-Event derzeit rund 79,99 US-Dollar kostet.

Wegfall von Testphasen und Rabattaktionen

Parallel zur Preiserhöhung streicht Paramount+ auch kostenlose Testphasen und reduziert Rabattangebote. Das Unternehmen will damit unprofitable Abonnements eindämmen. Trotzdem wächst der Dienst weiter: Im dritten Quartal 2025 gewann Paramount+ 1,4 Millionen neue Nutzer und kommt nun auf 79,1 Millionen Abonnenten weltweit.

Europa dürfte bald folgen

In Deutschland zahlen Nutzer aktuell 5,99 Euro (mit Werbung) bzw. 12,99 Euro (Premium). Zwar ist die Preisänderung derzeit auf Nordamerika beschränkt, doch die Erfahrung mit anderen Streamingdiensten zeigt: Solche Anpassungen erreichen den europäischen Markt meist mit einigen Monaten Verzögerung.

Paramount+ setzt damit seinen Kurs fort, sich über exklusive Inhalte und Premiumsportrechte zu profilieren – auch wenn das für viele Nutzer bald teurer wird.

Teilen:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: Content is protected !!
Nach oben scrollen