
Nach zehn Jahren nähert sich „Babylon Berlin“ seinem endgültigen Abschluss. Die ARD hat nun die konkreten Veröffentlichungstermine für die fünfte und letzte Staffel bekannt gegeben. Während alle acht Folgen bereits im September 2026 in der ARD Mediathek erscheinen, folgt nur wenige Tage später die Ausstrahlung im Ersten.
„Babylon Berlin“ Staffel 5 startet im September 2026
Fans von „Babylon Berlin“ müssen nicht mehr lange auf das große Serienfinale warten, denn die komplette fünfte Staffel steht ab dem 10. September 2026 in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Insgesamt umfasst der Abschluss der mehrfach ausgezeichneten deutschen Serie acht neue Folgen.
Die Ausstrahlung im linearen Fernsehen erfolgt dagegen wenige Tage später und wird auf zwei Abende verteilt. Zunächst zeigt Das Erste die ersten vier Episoden am Samstag, den 19. September 2026, ab 20:15 Uhr. Anschließend laufen die vier abschließenden Folgen am Freitag, den 25. September 2026, ab 22:20 Uhr.
Wer sich vor dem großen Finale noch einmal an die bisherigen Ereignisse erinnern möchte, kann außerdem bereits jetzt alle vier vorangegangenen Staffeln in der ARD Mediathek streamen. Somit bleibt genügend Zeit, die Geschichte von Gereon Rath und Charlotte Ritter noch einmal von Beginn an zu verfolgen.
Die finale Staffel führt ins Berlin des Jahres 1933
Die Handlung der fünften Staffel spielt zu Beginn des Jahres 1933 und führt die Zuschauer damit in eine besonders düstere Phase der deutschen Geschichte. Berlin befindet sich zu dieser Zeit inmitten eines tiefgreifenden politischen sowie gesellschaftlichen Umbruchs. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler beginnt schließlich eines der dunkelsten Kapitel Deutschlands.
Während die Stadt zwischen Vergnügungssucht, Angst und zunehmender politischer Radikalisierung taumelt, müssen Gereon Rath und Charlotte Ritter weitreichende Entscheidungen treffen. Diese könnten jedoch nicht nur ihr eigenes Leben verändern, sondern zugleich auch das Schicksal der Menschen in ihrem Umfeld beeinflussen.
Darüber hinaus rückt die politische Entwicklung Deutschlands immer stärker in den Mittelpunkt der Handlung. Die abschließende Staffel orientiert sich dabei frei an Motiven aus dem Roman „Märzgefallene“ von Volker Kutscher und verbindet erneut historische Ereignisse mit einem komplexen Kriminalfall.
Charlotte Ritter ermittelt in einer rätselhaften Mordserie
Im Zentrum der neuen Folgen steht eine Mordserie an ehemaligen Frontsoldaten. Charlotte Ritter übernimmt deshalb die Ermittlungen und stößt dabei auf Verbindungen, die bis in das Jahr 1918 zurückreichen.
Eine verschwundene Akte könnte Hitlers Vergangenheit als Soldat im Ersten Weltkrieg in ein neues Licht rücken. Da das Dokument eine enorme politische Sprengkraft besitzt, versuchen offenbar mehrere Beteiligte mit allen Mitteln, es in ihren Besitz zu bringen. Dabei schrecken sie anscheinend selbst vor weiteren Morden nicht zurück.
Gleichzeitig verschwindet Gereon Rath plötzlich spurlos. Charlotte weiß daher weder, was mit ihm geschehen ist, noch ob sie ihn jemals wiedersehen wird. Damit entwickelt sich das Serienfinale nicht nur zu einem politischen und kriminalistischen Wettlauf gegen die Zeit, sondern zugleich auch zu einer persönlichen Bewährungsprobe für Charlotte Ritter.
Volker Bruch und Liv Lisa Fries kehren zurück
In den Hauptrollen sind erneut Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zu sehen. Außerdem kehren zahlreiche weitere bekannte Darstellerinnen und Darsteller für die abschließende Staffel zurück. Zum Ensemble gehören unter anderem Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Martin Wuttke und Trystan Pütter. Darüber hinaus stoßen mit Clemens Schick, Ulrich Noethen und Devid Striesow mehrere bekannte Schauspieler neu zur Besetzung.
Für Drehbuch und Regie zeichnen erneut Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer verantwortlich. Somit bleibt das kreative Kernteam der Serie auch beim großen Abschluss erhalten.
ARD erweitert die Welt von „Babylon Berlin“
Begleitend zur fünften Staffel hat die ARD mehrere zusätzliche Inhalte angekündigt. Dazu gehört unter anderem das Adventure-Game „Eine Nacht im Moka Efti – Eine Babylon Berlin-Story“, das vom SWR X Lab gemeinsam mit Achim von Borries entwickelt wurde.
Darüber hinaus erscheinen der Dokumentarfilm „Babylon Berlin. Die Doku“ von Christian Jakob sowie die Hörspielserie „Haus Vaterland“. Für das Hörspiel wurde zudem ein prominentes Sprecherensemble verpflichtet, während die musikalische Begleitung vom WDR Funkhausorchester stammt.
Außerdem wird ein exklusives Making-of zur Entstehung der letzten Staffel in der ARD Mediathek veröffentlicht. Fans erhalten dadurch zusätzliche Einblicke hinter die Kulissen der aufwendigen Produktion.
„Babylon Berlin“ endet nach zehn Jahren
Mit der fünften Staffel endet eine der aufwendigsten und international erfolgreichsten deutschen Serienproduktionen der vergangenen Jahre. Seit ihrem Start entwickelte sich „Babylon Berlin“ zu einem umfangreichen historischen Gesellschaftsporträt, das Kriminalgeschichte, politische Entwicklungen und persönliche Schicksale miteinander verbindet.
Das Finale verspricht nun einen besonders düsteren Abschluss, denn die Handlung führt Gereon Rath und Charlotte Ritter unmittelbar an den Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft. Gleichzeitig müssen sich beide Figuren existenziellen Entscheidungen stellen, die ihre Zukunft endgültig verändern könnten.
Alle acht Folgen von „Babylon Berlin“ Staffel 5 erscheinen am 10. September 2026 in der ARD Mediathek. Im Ersten beginnt die Ausstrahlung anschließend am 19. September 2026, bevor das Serienfinale am 25. September 2026 mit den letzten vier Episoden endet.
*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.


