Nur 21 statt 40 FAST-Channels: MagentaTV passt Zeitplan an

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MagentaTV auf dem Fernseher / Bildquelle: KI-generiert: ChatGPT
MagentaTV auf dem Fernseher / Bildquelle: KI-generiert: ChatGPT

MagentaTV wollte sein Angebot ursprünglich bis zur Fußball-Weltmeisterschaft auf bis zu 40 FAST-Channels erweitern. Dieses Ziel wurde verfehlt: Kurz vor dem WM-Finale stehen erst 21 werbefinanzierte Streamingkanäle zur Verfügung. Die Deutsche Telekom hält dennoch an ihren Ausbauplänen fest und kündigt für den Herbst weitere Sender an.

MagentaTV plant neue FAST-Channels für den Herbst

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat MagentaTV in den vergangenen Wochen viel Aufmerksamkeit und eine hohe mediale Sichtbarkeit beschert. Das Turnier sollte ursprünglich auch als Bühne für den Ausbau des neuen FAST-Channel-Angebots dienen. Der dafür angekündigte Zeitplan konnte allerdings nicht eingehalten werden.
Im Dezember 2025 hatte die Deutsche Telekom erklärt, das Portfolio bis zur Weltmeisterschaft auf bis zu 40 FAST-Channels ausbauen zu wollen. Vorgesehen waren werbefinanzierte Sender aus den Bereichen Film, Entertainment, Dokutainment, Sport und Lifestyle. Wenige Tage vor dem WM-Finale sind bei MagentaTV jedoch erst 21 entsprechende Kanäle verfügbar. Die ursprüngliche Zielmarke von bis zu 40 Sendern wurde damit deutlich verfehlt.

Bis zu 40 FAST-Channels nun bis Ende 2026 geplant

An den grundsätzlichen Ausbauplänen hat sich nach Angaben der Deutschen Telekom trotzdem nichts geändert. Gegenüber dem Branchenportal Digitalfernsehen.de erklärte ein Unternehmenssprecher, dass MagentaTV bis zum Jahresende 2026 insgesamt 30 bis 40 FAST-Channels anbieten möchte.
„Und wir sind zuversichtlich, dieses Ziel zu erreichen. Insbesondere für das vierte Quartal erwarten wir zusätzliche Impulse, sowohl bei der Nutzung als auch bei den Werbeerlösen, die für das FAST-Geschäft eine wichtige Rolle spielen“, erklärt die Telekom.

Telekom legt während der Fußball-WM eine Pause ein

Die nächsten Senderaufschaltungen sind demnach bereits fest eingeplant. Weitere FAST-Channels sollen im Zeitraum September und Oktober 2026 bei MagentaTV starten.
„Während der WM legen wir allerdings bewusst eine kurze Pause ein. Im Hintergrund arbeiten wir jedoch intensiv weiter: Wir führen Gespräche mit zahlreichen Partnern und planen bereits das Portfolio für das kommende Jahr. Dabei wollen wir sowohl attraktive Single-IP-Angebote bieten als auch den gezielten Ausbau besonders nachgefragter Genres wie Filme und Entertainment voranbringen“, erklärt der Sprecher weiter.
Bei den Single-IP-Angeboten bzw. Single-IP-Channels handelt es sich um Sender, deren Programm vollständig einer bestimmten Serie, Filmreihe, Marke oder bekannten Medienwelt gewidmet ist. Damit will MagentaTV das FAST-Angebot breiter aufstellen und unterschiedliche Zuschauergruppen erreichen.

Diese FAST-Channels gibt es bereits bei MagentaTV

Zu den bisher gestarteten FAST-Channels gehören unter anderem „Terra Mater Wild“, „Naruto“, „Top Sci-Fi“, „Filmgold“ und „Telenovela ZDF“. Auch Angebote wie „Top True Crime“, „Spiegel TV“, „Royalworld“ und der Westernkanal „Grjngo“ wurden in den vergangenen Monaten aufgeschaltet.
Die ersten vier Kanäle „KultKrimi“, „Telenovela ZDF“, „World of Freesports“ und „Filmgold“ waren bereits im Dezember 2025 gestartet. Wenig später folgten unter anderem „Scooore“ und „Landlust TV“. Seitdem wurde das Portfolio schrittweise auf die derzeit verfügbaren 21 Sender erweitert.
FAST steht für „Free Ad-Supported Streaming Television“. Die Kanäle bieten ein dauerhaft laufendes Programm, das über das Internet verbreitet und durch Werbung finanziert wird. Für MagentaTV-Kunden entstehen für die Nutzung dieser Sender keine zusätzlichen Kosten.

MagentaTV mit bisheriger Entwicklung zufrieden

Mit der bisherigen Entwicklung der 21 gestarteten FAST-Channels zeigt sich die Deutsche Telekom zufrieden. Nach Angaben des Unternehmens würden die zuvor „ambitionierten Erwartungen“ insgesamt erfüllt. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Sender allerdings hinsichtlich ihrer Zuschauerzahlen und Werbeerlöse.
Welche Kanäle besonders erfolgreich sind, teilte die Telekom nicht mit. Konkrete Nutzungszahlen zu den einzelnen Angeboten wurden ebenfalls nicht genannt.
Trotz des verzögerten Ausbaus betrachtet das Unternehmen die bisherigen Ergebnisse offenbar als Bestätigung für seine FAST-Strategie. Vor allem im werbefinanzierten Streamingmarkt sieht die Telekom weiteres Wachstumspotenzial.

FAST-Ausbau bei MagentaTV geht langsamer weiter als geplant

Das ursprünglich für die Fußball-Weltmeisterschaft ausgegebene Ziel von bis zu 40 FAST-Channels konnte MagentaTV nicht erreichen. Mit aktuell 21 Sendern ist allerdings bereits ein umfangreiches Grundangebot entstanden.
Im September und Oktober sollen die nächsten Aufschaltungen folgen. Bis Ende 2026 will die Telekom schließlich zwischen 30 und 40 FAST-Channels anbieten. Der Schwerpunkt soll künftig vor allem auf bekannten Einzelmarken sowie den gefragten Bereichen Film und Entertainment liegen.

*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.

Quelle: Digitalfernsehene.de

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